Magnetresonanztomographie oder Kernspintomographie (MRT)

Die MRT arbeitet ohne jegliche Röntgenstrahlen. Für die Bildentstehung werden die natürlichen magnetischen Eigenschaften des menschlichen Körpers (Atomkerne) genutzt. Zur Registrierung der Signale für die Bilder sind ein äußeres Magnetfeld und Radiowellen erforderlich. Die an unserem Gerät verwendete Feldstärke des äußeren Magneten (1,5 Tesla) hat keine schädigende Wirkung auf den Organismus. Auch die eingesetzten. Radiofrequenzen sind für den Menschen unschädlich.

Wichtig ist aber, das Sie folgende Hinweise unbedingt beachten!

Keinen Herzschrittmacher!
Keine metallischen (ferromagnetischen) Fremdkörper!
Melden Sie diese unbedingt vor der Untersuchung dem Personal!

Haben Sie eine Herzklappe?

Bringen Sie unbedingt Ihren Herzklappen-Pass mit, hier können wir ersehen, ob Sie mit dem MRT untersucht werden dürfen oder wir eine Alternative, wie die CT nutzen müssen. Die meisten Herzklappen bedeuten kein Hindernis für die MRT-Untersuchung.

!!! ACHTUNG Metallgegenstände !!!

Zu schweren Schädigungen am Gerätesystem und zu Störungen der Bildqualität können Metallgegenstände führen, die in den Untersuchungsraum mitgenommen werden.

Deshalb sind unbedingt folgende Gegenstände in der Kabine abzulegen:
Kugelschreiber, Ohrringe/Ketten/Ringe, Geldmünzen, Taschenmesser, Handys, Haarspangen, Schlüssel, Uhren, Gürtel, Brillen o.ä. Metallteile

Scheck- und EC-Karten KEINESFALLS mit in das Gerät nehmen !!
Sie werden durch das Magnetfeld gelöscht !

Für die Untersuchung werden Sie auf eine Liege in die Öffnung des Gerätes eingefahren. Die Untersuchung dauert, in Abhängigkeit von der jeweiligen Fragestellung, für eine Körperregion 20-40 Minuten.

Während dieser Zeit stehen Sie über eine Sprechanlage mit uns in direktem Kontakt. Sie werden laute Klopfgeräusche hören, die auf Schaltmechanismen beruhen. Bei bestimmten diagnostischen Fragen macht sich die Anwendung eines speziellen Kontrastmittels erforderlich, welches über eine Armvene in die inneren Blutgefäße gespritzt wird.

Dieses Kontrastmittel ist nicht jodhaltig und deshalb besser verträglich als Röntgenkontrastmittel. Beachten Sie dazu unbedingt den Aufklärungsschein, den Sie vor der Untersuchung durchlesen müssen, und auf dem Sie einige Fragen zu beantworten haben.