Computertomographie (CT)

In unserer Praxis führen wir Untersuchungen an einem 16-Zeilen-Spiral-CT durch. Das Gerät wurde im Sommer 2008 neu aufgestellt und hat ein 1-Zeilen-CT ersetzt.

Die Computertomographie ist eine spezielle Form der Röntgenuntersuchung, mit der Querschnittsbilder des zu untersuchenden Körperabschnittes angefertigt werden können.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Während der Untersuchung liegen Sie im Untersuchungsraum auf einer Liege, die sich durch eine runde Öffnung (Gantry) des Gerätes hindurch bewegt. Sie werden sich nicht eingeengt fühlen. Während der Untersuchung haben Sie ständig die Möglichkeit mit dem Personal zu sprechen, falls Probleme auftreten. Die Messzeit jedes Körperabschnittes beträgt jeweils wenige Sekunden. Dabei sollten Sie ruhig und entspannt liegen, stärkere Bewegungen vermeiden und die Atemkommandos genauestens befolgen.
In manchen Fällen ist es notwendig, Kontrastmittel über eine Vene in das Blutgefäßsystem einzuspritzen, um beispielsweise Entzündungen oder Tumoren nachweisen bzw. ausschließen zu können.

Die gesamte computergestützte Röntgenuntersuchung ist schmerzfrei und dauert je nach Fragestellung zwischen wenigen Sekunden bis knapp 10 Minuten. Danach müssen Sie weitere 15 bis 30 Minuten für die Anfertigung, Auswertung und Beurteilung der CT-Bilder einkalkulieren. Während der Kontrastmittelgabe kann es im Körper zu einem Wärmegefühl kommen, das harmlos und normal ist und nach wenigen Sekunden wieder nachlässt.

Vorbereitung

Bei der Untersuchung des Bauchraumes muss ca. 2 Stunden lang vor der Untersuchung ein Kontrastmittel getrunken werden.

Nachteile der Methode

CT ist mit einer Strahlenbelastung verbunden, die allerdings durch moderne Computerverarbeitung und Gerätetechnik im Vergleich zu herkömmlichen CT-Geräten älteren Datums deutlich minimiert wurde. Bei einer Jodallergie, einer Schilddrüsenüberfunktion und bei bestimmten Medikamenten gegen Diabetes (Zucker) – Metforminpräparate – kann Kontrastmittel nicht oder nur nach vorheriger Vorbereitung verabreicht werden. Auch die Nierenfunktion sollte bei einer Kontrastmittelgabe nicht verschlechtert sein.

Die Computertomographie ist bei Gelenken nur dann geeignet, wenn es um die Beurteilung ausschließlich des Knochens geht. (Generell ist für die Darstellung von Gelenken die Kernspintomographie besser).

Spezielle Risiken der Untersuchung

In der Regel verläuft die CT ohne erkennbares Risiko. Die ggf. verabreichten Kontrastmittel werden im allgemeinen sehr gut vertragen. Bei einer Überempfindlichkeit (Allergie) kann es jedoch vereinzelt zu allergischen Reaktionen und Kreislaufzwischenfällen kommen. Zu nennen sind:

1. Brechreiz, Juckreiz, Hautausschlag und ähnliche leichte Reaktionen.
Sie klingen in den meisten Fällen von selbst ab und bedürfen keiner weiteren Behandlung.

2. Extrem selten sind schwerwiegende Nebenreaktionen z. B. von Kreislauf, Leber, Nieren bzw. Nerven im Rahmen allergischer Schockreaktionen. Sie erfordern eine stationäre Behandlung.

Melden Sie bitte dem Assistenzpersonal, wenn Sie während der Untersuchung etwas Außergewöhnliches an sich bemerken (z. B. Niesreiz, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit).