Mammographie

Das Prinzip

Die Mammographie ist eine weitgehend unschädliche Methode um Brustkrebs frühzeitig zu erkennen. Es ist neben der Kernspintomographie und der Sonographie das einzige Verfahren diesen Tumor in einem Stadium nachzuweisen, bei dem er noch nicht tastbar ist. Die für eine gute Mammographie erforderliche Strahlendosis ist durch technische Entwicklung der letzten 10 Jahre erheblich zurückgegangen.

Sie beträgt heute nur noch ca. den 20. Teil der Dosis, die man in den 60'er Jahren benötigte. Sie ist um so niedriger je stärker die Brust während der Röntgenaufnahme zusammengedrückt werden kann. Um so besser ist auch die Bildqualität. Ein Zusammenhang zwischen Mammographie und Brustkrebsentstehung, wie er gelegentlich diskutiert wird, hat sich trotz Einsatz der Mammographie seit Ende der 60'er Jahre nicht nachweisen lassen. Die Gefahr Brustkrebs durch Mammographie auszulösen ist sicherlich wesentlich geringer als die ohne Mammographie einen Brustkrebs im frühen Stadium zu übersehen.

Was ist gut darstellbar?

Die Methode ist sehr gut geeignet, die bei vielen bösartigen Tumoren in der Brust vorkommenden kleinsten Verkalkungen nachzuweisen.

Nachteil der Methode

Zur Anfertigung der Aufnahmen ist es erforderlich die Brüste zwischen Röntgengerät und Film leicht zusammenzudrücken. Dies kann bei kleinen Brüsten manchmal schmerzhaft sein. Ein Grund zur Angst besteht jedoch nicht, da wir uns große Mühe geben, die Untersuchung so schonend als nur möglich durchzuführen. Bei jungen Frauen kann das Brustdrüsengewebe unter Umständen so dicht ausgebildet sein, dass kleine bösartige Veränderungen in seltenen Fällen nicht zur Darstellung kommen. Hier kommt dann alternativ die Sonographie oder die Kernspintomographie als Untersuchungsmethode in Betracht.

Vorbereitung

Eine Vorbereitung ist in der Regel nicht erforderlich. Nach Möglichkeit sollte die Untersuchung jedoch nicht während der Periode durchgeführt werden, da die Brust in dieser Zeit besonders druckempfindlich ist.